Meine ersten Spargelrezepte 2015 und Gewinnauslosung Go Raw Be alive

Als mich letzte Woche in der Mittagspause der erste deutsche Spargel aus Schrobenhausen anlachte, konnte ich nicht anders und ich habe mir ein paar Stangen mit nach Hause genommen. Immerhin müssen wir ja immer fast ein Jahr lang auf dieses köstliche Gemüse warten und dann sind es nur wenige Wochen, in denen wir den Spargel genießen können.

Und da es unter der Woche bei mir schnell gehen muss, was die Zubereitung des Abendessen betrifft, gab es dann auch gleich das erste Blitz-Rezept, bei dem Ihr auch nur eine Handvoll Zutaten benötigt. Ursprünglich handelt es sich um ein Rezept für einen Spargelflammkuchen, da ich aber nicht wirklich Lust hatte einen Hefeteig zuzubereiten, griff ich auf einen fertigen Pizzateig zurück und ich war vom Ergebnis wirklich sehr angetan und auch kalt schmeckt diese Pizza noch sehr gut!



Spargelpizza

Zutaten:
(für 1 Backblech)

1 Rolle Pizzateig (ich nehme ja immer den von Tante Fanny, weil der uns am besten schmeckt)
3 dicke Stangen weißer Spargel
5 Stangen grüner Spargel
300g Creme fraiche
100g Speckwürfel
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Zuerst wird der weiße Spargel komplett geschält, beim grünen müsst Ihr nur das Stangenende schälen bzw. abschneiden. Spargel in dünne Scheiben schneiden.

Backofen auf ca. 200° Umluft vorheizen.

Der Pizzateig wird nun auf dem Backblech ausgerollt und mit Creme fraiche bestrichen. Die Spargelscheiben großzügig darauf verteilen. Speckwürfel ebenfalls darüber streuen und alles kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

Bevor die Pizza in den Ofen kommt, wird noch Olivenöl darüber geträufelt.

Die Backzeit beträgt ca. 15 Minuten, bis der Teig richtig schön knusprig und goldbraun ist.

Rezept-Inspiration: küchengötter.de



Es geht noch weiter! Gestern haben wir neben der Spargelsaison auch noch die Grillsaison 2015 eröffnet. Wurde ja auch endlich Zeit, denn wir lieben es im Sommer bis spät in die Nacht auf dem Balkon zu sitzen und dabei ausgiebig zu schlemmen. Ist ja auch fast wie Urlaub! :-)

Am Freitag Abend wurde dann auch schon Fleisch eingelegt und bei den Marinaden fällt mir die Entscheidung auch nicht schwer, denn als ich mir letztes Jahr die Grillbibel* gekauft hatte, waren wir hellauf begeistert. Schon die Universalmarinade mit Piment, Zimt & Co. ist der totale Knaller, aber auch exotische Varianten, wie z.B. die Tandoori Marinade mit Joghurt ist der Wahnsinn! Wer sich also ein Grillbuch zulegen möchte, dem kann ich dieses Werk nur ans Herz legen.

Und dann machte ich mir noch Gedanken um die Beilagen.... normalerweise gibt es bei uns zum Grillen fast immer unseren heimatlichen Kartoffelsalat, aber dieses Mal wollte ich etwas anderes ausprobieren, ich hatte ja schließlich auch noch ein paar Stangen Spargel im Kühlschrank liegen. Kartoffeln und Spargel könnte man eigentlich ganz gut kombinieren, oder? Dazu noch ein paar hartgekochte Eier und fertig ist ein frühlingsfrischer Salat:




Kartoffelsalat mit Spargel und Ei

Zutaten:
(für 4 Personen)

ca. 1 kg kleine Kartoffeln
8-10 Stangen Spargel (grün und weiß)
150g gekochter Schinken
4 hartgekochte Eier
1 Becher Schlagsahne
1 Becher Naturjoghurt
2 EL körnigen Senf (bei mir war es dieses Mal Maulbeersenf)
frische gehackte Petersilie und Schnittlauch
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Kartoffeln werden mit Schale in ca. 20-25 Minuten bissfest gekocht und anschließend geschält. Spargel schälen, in ca. 3 cm lange Stücke schneiden und in ca. 10-15 Minuten bissfest kochen und gut abtropfen lassen.

Schlagsahne, Joghurt, Senf in eine große Salatschüssel geben und alles gut verrühren. Nun den klein geschnittenen Schinken und die frischen Kräuter unterrühren und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt die Kartoffeln in grobe Stücke schneiden und in die Schüssel geben. Eier ebenfalls grob zerkleinern und zusammen mit den Spargelstücken unterheben. Hier nicht zu wild rühren, sonst wird der ganze Salat zu pampig.

Der Salat sollte am besten so 2-3 Stunden durchziehen, dann schmeckt er am besten.

Rezept-Inspiration: tegut.com

Fazit:

Uns hat der Salat sehr gut geschmeckt und er ist mit Sicherheit eine Alternative zu unserer vogtländischen Variante. Das nächste Mal würde ich aber statt Schlagsahne Buttermilch verwenden - könnte mir vorstellen, dass der Salat dann noch einen zusätzlichen Frischekick bekommt.



Zum Schluss möchte ich noch die/den Gewinner/in meiner Kochbuchverlosung bekannt geben, insgesamt 9 gültige Kommentare sind in den Lostopf gewandert. Leider waren wieder einige ungültige Beiträge dabei, aber ich sage halt immer, wer nicht richtig liest, hat auch keinen Preis verdient ;-)

Und wer hat jetzt gewonnen? Das seht Ihr in diesem kleinen Video:




Herzlichen Glückwunsch! :-) Das Buch macht sich auch morgen gleich auf die Reise! :-)


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Schnelle Ostercookies - Pecan Puffs

Ich hoffe Ihr hattet heute einen tollen, sonnigen Ostersonntag und Ihr habt alle Eure Osternest gefunden? Wir waren heute kurz im Bayerischen Wald und haben von Schneegestöber bis strahlenden Sonnenschein alles mitgenommen. Wird Zeit, dass der Frühling sich endlich so richtig ausbreitet, oder was meint Ihr?



Wieder daheim gab es dann nen heißen Cappuccino  und ein paar knusprige Cookies,  die ich bereits vorgestern Nacht gebacken habe. Ja Ihr habt schon richtig gelesen - die hab ich kurz vor dem Schlafengehen noch in den Ofen geschoben, denn sie sind super schnell fertig!

Zutaten:
(für ca. 18 Stück)

125g weiche Butter
140g Mehl
3 EL braunen Zucker
1 TL Vanilleextrakt
1 Prise Salz
75g grob gehackte Pekannüsse

Zubereitung:

Backofen auf 165 Grad Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Butter und Zucker cremig schlagen und dann nach und nach die anderen Zutaten unterrühren. Ihr braucht hier auch ned zwingend eine Küchenmaschine, geht mit einem Holzlöffel auch ganz gut.

Dann mit den Händen kleine Kugeln formen, diese etwas flach drücken und auf das Backpapier geben.

Cookies im Ofen ca. 15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Abkühlen lassen und genießen!


Rezept stammt aus dem neuen Backbuch Cookies* von Cynthia Barcomi, mehr dazu gibt es in Kürze auf dem Blog.




Die knuffigen Holzhasen waren übrigens ein Ostergeschenk von der Schwiegermama und somit zieht wieder ein kleines Stück Heimat in unsere vier Wände ein. Es handelt sich hier um die typisch Erzgebirgische Volkskunst aus dem Hause Kuhnert,  wo wir bereits zu Weihnachten so einige Euros gelassen haben....


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Feiertagsessen: Eier in Kräuter-Senfsoße

Sicherlich habt Ihr heute schon zahlreiche Eiergerichte in den Weiten des Internets gesichtet, deshalb rede ich heute auch gar nicht lange rum und geselle mich einfach dazu und wünsche Euch allen ein tolles, erholsames Osterfest. Gönnt Euch ein paar Tage Ruhe im Kreise Eurer Liebsten und lasst es Euch gut gehen! 



Zutaten:

3 Möhren
2 Schalotten
1 EL Butter
1 EL Mehl
400ml Gemüsebrühe
200ml Sahne
2 EL Senf (ich hab den Maulbeersenf vom Münchner Kindl verwendet)
etwas Zitronensaft
frisch gehackte Petersilie und Dill

6 Eier (Klasse L)

Zubereitung:

Zuerst schält Ihr die Möhren und schneidet diese dann in kleine Würfel. Schalotten ebenfalls klein hacken. Butter in einem Topf schmelzen lassen und die Möhren und Schalotten darin glasig andünsten. Nun stäubt Ihr das Mehl darüber und lasst alles unter Rühren ca. 1 Minute anschwitzen.

Nun die Gemüsebrühe unter Rühren aufgießen und alles ca. 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.

In dieser Zeit könnt Ihr die Eier bereits in 5-7 Minuten wachsweich kochen.

Nun Sahne und Senf unterrühren und die frischen Kräuter dazugeben.

Die Eier schälen, halbieren und kurz vor dem Servieren noch in die Soße geben.

Als Beilage gab es bei und normalen Reis, Salzkartoffeln passen aber genauso gut dazu.




P.S. Ich wurde gestern sehr oft gefragt, woher ich denn diese tollen Teller habe. Die habe ich vor ein paar Wochen bei Westwing* ergattert, wo ich mich sofort in sie verliebt habe und ich muss sagen, dass sie in Natura noch viel schöner ausschauen. Habe gerade im Netz gesucht, ob man diese Teller auch anderswo kaufen kann und bin auf diese Möglichkeiten gestoßen:


Endlich kam mein neues Geschirr von @westwingde !! Da schlägt das Herz eines Foodbloggers gleich nochmal so schnell! ❤...


Aber ich würde sagen, einfach mal abwarten, denn bei Westwing war der Preis natürlich unschlagbar günstig. Ich habe für die 18 Teller grade mal EUR 59 bezahlt, quasi die Hälfte und ich freue mich so sehr darüber, aber jetzt hab ich mir ein Geschirr-Kaufverbot auferlegt, denn ich hab keinen Platz mehr im Schrank......


Frohe Ostern! :-)

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