"Es gibt einen Ort wie keinen anderen auf der Welt. Es heißt, um dort zu überleben, muss man verrückt sein, wie ein Hutmacher. Glücklicherweise bin ich das..."

Dienstag, 19. August 2014

Für Morgenmuffel: Orangen-Möhren-Ingwer-Smoothie

Wenn man sich aktuell die Temperaturen so anschaut, könnte man meinen der Sommer ist schon zu Ende .... und deshalb haben wir am vergangenen Wochenende sogar schon die Heizung ein wenig aufgedreht, weil es einfach irgendwie frisch war. Und um die Sonne in unsere Küche zu holen, gab es ausnahmsweise mal etwas richtig gesundes bei uns - nämlich einen leckeren Smoothie aus dem REWE Bio Sortiment. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht nur Bioprodukte einkaufe, da sie mir meistens zu teuer sind und mit Obst und Gemüse habe ich nicht wirklich gute Erfahrungen gemacht, also kann ich auch die "normalen" Sachen kaufen. Da wir aber in den letzten Wochen öfters bei REWE einkaufen, um mal etwas anderes auf dem Tisch zu haben, ist mir diese Produktreihe aufgefallen. Es gibt hier wirklich eine paar tolle Sachen, die auch in unser Budget passen. Eines meiner Favoriten ist übrigens die Rhabarber-Schorle, sehr lecker! und nicht zu süß - probiert es mal aus!


Aber nun zurück zu meinem Smoothie, dessen Zubereitung mich ziemlich viele Nerven gekostet hat! Denn schusselig wie ich bin, habe ich die erste Ladung in meiner Küche verteilt und durfte erstmal wischen..... das kommt halt davon, wenn man seinen Blender* irgendwie blöd überdreht und der Boden dann einfach so herausfällt und sich ein vitaminreicher Wasserfall auf den Küchenboden ergießt....

Nachdem dann alles wieder blitzeblank war, hatte ich mir dann aber den Smoothie doppelt und dreifach verdient!


Zutaten:

1 geschälte Orange
1 Banane
4 EL Apfel-Mango-Mark
ca. 250ml Möhrensaft
1-2cm frischen Ingwer
1 Schuss Ahornsirup

Zubereitung:

Orange und Banane in grobe Stücke schneiden, den Ingwer klein hacken und zusammen mit den anderen Zutaten in einen Standmixer geben und alles zu einem Smoothie verarbeiten.

Eigentlich braucht es dazu nicht wirklich ein Rezept, weil es schon fast zu einfach ist und letztendlich kann man sich ja aus so ziemlich allen Früchten und Gemüsesorten etwas leckeres zaubern.

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Und falls Euch doch nichts passendes einfallen sollte, dann schaut doch einfach mal bei der REWE Smoothie Slotmachine vorbei, denn hier könnt Ihr Euch die verrücktesten Kreationen erspielen und mit etwas Glück sogar Einkaufsgutscheine, oder richtig gute Standmixer aus dem Hause KitchenAid gewinnen. Bis Ende der Woche könnt Ihr noch mitmachen und ich drücke Euch ganz fest die Daumen!




Die verwendeten Produkte wurden mir im Rahmen einer Kooperation von REWE zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine eigene Meinung.

Montag, 18. August 2014

Zwee Stick gfillten Streissel bitte...

Wie oft schon habe ich Euch von den guten DDR-Blechkuchen aus meiner Heimat vorgeschwärmt? Ich kann es schon gar nicht mehr zählen - umso schlimmer ist es ja, dass ich Euch dazu noch kein passendes Rezept geliefert habe, aber das soll sich heute ändern, denn am vergangenen Wochenende habe ich den wohl besten Kuchen gebacken, der je aus meinem Backofen herausgekommen ist. Und was soll ich sagen - er schmeckt wie daheim und erinnert mich total an meine Kindheit! Auch André war von diesem Kuchen vollauf begeistert! Vor dem Backen hatte ich noch gezweifelt, ob ein ganzes Blech nicht zuviel wäre, aber man konnte gar nicht so schnell schauen, wie ein Stück nach dem anderen verschwand. Ein paar Stückchen haben wir an Freunde zum Verköstigen verschenkt und den Rest haben wir innerhalb von drei Tagen alleine aufgefuttert ;-) 

DDR-Kuchen

Achja... um die Überschrift des heutigen Beitrages noch kurz zu erklären - so wird dieser Kuchen bei unseren heimischen Bäckern vor der Theke bestellt - auf hochdeutsch heißt das dann soviel wie: 2 Stück gefüllten Streuselkuchen bitte.... Alles klar, oder? *zwinker*

Aber nun zum Rezept!

Gefüllter Streuselkuchen mit Pudding

Für ein Standard-Backblech benötigt Ihr folgende Zutaten:

Für den Hefeteig:

100g Margarine (ich hab Sanella genommen)
75g Zucker
1/2 TL Salz
337g Mehl
100ml Milch
20g frische Hefe

Alle Zutaten bis auf die Milch und die Hefe in eine Schüssel geben und eine Kuhle in die Mitte formen. Die Milch leicht erwärmen und diese dann zusammen mit der Hefe in die Schüssel geben und alles zu einem Teig verkneten. 

Für die Thermomix-Anhänger:
Alle Zutaten in den Mixtopf geben und mit der Knetstufe 3 Minuten zu einem Teig verarbeiten.

Den Teig an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, anschließend nochmals kurz durchkneten, ausrollen und auf ein gefettetes Backblech geben.

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Für den Belag:

800ml Milch
4 EL Zucker
2 Päckchen Vanillepuddingpulver

Während der Hefeteig ein Nickerchen macht, könnt Ihr aus den o.g. Zutaten einen Pudding kochen, denn dieser sollte auch noch ein wenig abkühlen, bevor er in den Backofen kommt.

Für die Butterstreusel:

300g Mehl
125g Margarine
125g Butter
150g Zucker
etwas gemahlene Vanille

Aus den o.g. Zutaten werden entweder mit den Händen Streusel geknetet, oder man gibt alles in eine Küchenmaschine, oder den Thermomix und hat innerhalb von kürzester Zeit lockere Streusel.

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Backofen auf 200°C vorheizen.

Der Pudding wird nun auf dem Hefeteig verteilt und die Streusel werden großzügig darüber gegeben. Und dann geht es für ca. 30 Minuten in den Backofen - hier solltet Ihr darauf achten, dass die Streusel goldbraun sind - wer es etwas dunkler mag, einfach ein paar Minuten länger im Ofen lassen.

Kuchen etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

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Über dieses Rezept werden sich sicherlich sehr viele Googlenutzer freuen, denn die Begriffe "DDR-Kuchen" und "Ossi-Kuchen" nehmen bei meiner Suchstatistik die vorderen Plätze ein und jetzt findet Ihr ihn auch endlich auf meinem Blog. Und deshalb ist dies auch mein Beitrag zum phantastischen Blogevent von Sabrina und Steffen von feed me up before you gogo - "Blogg den Suchbegriff". Klar hätte ich hier auch noch andere Möglichkeiten gehabt, aber aufgrund der Häufigkeit habe ich mich für diesen obergeilen Kuchen entschieden.

Blog-Event - Blogg den Suchbegriff II (Abgabe bis zum 30. September 2014)

Und auch wenn man eigentlich nicht mehrere Blogevents zusammenwerfen sollte, passt dieses Rezept ebenfalls noch hervorragend zum Event von From Snuggs Kitchen, denn Sandra sucht unsere kulinarischen Kindheitserinnerungen und da darf der Ossi-Kuchen bei mir einfach ned fehlen!

Kindheitserinnerungen

Als Rezept-Inspiration haben mir übrigens die folgenden beiden Bücher gedient, denn hier findet man so allerhand leckere Rezepte aus der ehemaligen DDR und dieser Kuchen war sicherlich nicht der letzte, denn jetzt wo ich Hefeteig kann, kann ich auch diese Kuchen backen *lach*


*Affiliatelink

Sonntag, 3. August 2014

Meine ersten Back-Erfahrungen mit dem Thermomix inkl. Rezepte

Man könnte meinen, dass hier auf dem Blog eine große Sommerpause herrscht, da es schon lange keinen Beitrag mehr von mir gab, aber das kann man so nicht sagen. In den letzten Wochen ist in unserer Familie so einiges passiert, was unser Leben quasi komplett umgekrempelt hat. Und da ist es klar, dass der Blog ganz schnell in den Hintergrund rutscht und man sich um wichtigere Dinge kümmern muss. Ich hoffe Ihr habt dafür Verständnis! Zwischendrin hatte ich immer wieder ein schlechtes Gewissen, da ich hier nichts schreibe, aber es ging auch nicht wirklich, da meine Gedanken wo anders waren bzw. sind...

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In dieser Zeit habe ich aber trotzdem ein wenig gekocht und in meiner Küche herumgebastelt, denn verhungern wollen wir ja auch nicht und da hat mir mein neuer Küchenhelfer "Franz" auch ziemlich geholfen. Wer mir auf Facebook folgt, der hat es sicherlich schon mitbekommen, dass seit ca. 4 Wochen ein Thermomix bei mir wohnt. Heute möchte ich aber erstmal nicht detailliert auf dieses Wundergerät eingehen, denn ich möchte Euch erst einmal zeigen, was ich mit ihm so angestellt habe! :-) 
Zum jetzigen Zeitpunkt möchte ich auch noch kein Urteil über den Thermomix fällen, da die Probierphase einfach noch zu kurz ist - aber es ist nicht alles positiv wie ich finde, aber dazu gibt es demnächst noch einen ausführlichen Bericht!


Wisst Ihr auf was ich mich am meisten gefreut habe? -> Die Zubereitung von Hefeteig!! In den letzten Jahren habe ich immer wieder versucht irgendetwas mit Hefe herzustellen - egal ob Brot, Semmeln, Hefezopf usw. und NIE ist mir ein Hefegebäck gelungen und mein Hefeteig ist bis jetzt auch noch nie über eine Schüssel hinausgequollen. Wenn ich mir dann immer die Fotos meiner Bloggerkollegen anschaue, könnte ich im Boden versinken! Woran das lag? Ich hab wirklich keine Ahnung.... aber damit ist jetzt Schluss! Denn der Thermomix ist was Teige betrifft schon jetzt mein bester Freund geworden. 

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen wie happy ich war, als ich den Teig zum ersten Mal in meiner Küche gehen lassen hab und das Ergebnis hat mich wirklich umgehauen!


Und ab diesem Zeitpunkt war es um mich geschehen und der Backwahn nahm seinen Lauf. Mittlerweile habe ich bereits mehrere Brote und Semmeln ausprobiert, um für uns das perfekte Rezept zu finden. Und da ich jetzt auch verschiedene Mehlsorten benötige, war ich über den Tipp von Sandra von From Snuggs Kitchen sehr dankbar, denn sie bestellt Ihre Backzutaten meistens bei der Adler Mühle und das habe ich dann auch gleich mal gemacht :-)
Bei den Semmeln waren wir bereits erfolgreich und mittlerweile gibt es bei uns jetzt regelmäßig, diese bombastischen, knusprigen, fluffigen Krusties:

Knusprige Semmeln

Und die Zubereitung ist hier wirklich kinderleicht - abends den Teig anrühren, im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen und am nächsten Morgen gibt es zum Frühstück perfekte Semmeln, besser wie vom Bäcker! Ich kann immer noch nicht glauben, dass sie aus meiner Küche kommen *megahappy*

Krusties - wie vom Bäcker

Zutaten:
für 9 Stück

300g Weizenmehl 1050
200g Dinkelmehl 1050
1/2 Würfel frische Hefe
2 TL Salz
1 TL Backmalz
350ml Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten werden in den Mixtopf des Thermomix gegeben und alles wird dann 3 Minuten mit der Knetstufe zu einem Teig verknetet. Der Teig kommt nun in eine große Schüssel, die man mit Deckel über Nacht im Kühlschrank ruhen lässt.
Am nächsten Morgen sticht man mit einem bemehlten Esslöffel ca. 9 gleichgroße Teigstücke ab und setzt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Etwas Mehl darüber stäuben und schon sind sie fertig für den Ofen.

Der Ofen wird auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Ich habe auf den Boden des Ofens noch eine Auflaufform mit Wasser gestellt, dadurch gibt es eine tolle knusprige Kruste. Die Krusties dürfen nun im heißen Ofen ca. 20 Minuten backen, bis sie schön braun sind.

Rezeptinspiration: Anni mixt

Knusprige Semmeln

Was Brot betrifft müsst Ihr Euch leider noch etwa gedulden, denn hier bin ich noch am experimentieren, wie Ihr auf den folgenden Fotos sehen könnt.

Brot

Als erstes habe ich ein Allgäuer Landbrot ausprobiert, war ok, aber war recht schnell trocken.


Das Mohnbrot war wohl etwas zu lange im Backofen, deshalb ist die Kruste hier etwas dunkel geworden, auch hier war das Brot relativ schnell trocken.

Auch mit Sauerteig habe ich bereits ein Roggenbrot gebacken - das hat uns von der Konsistenz schon ganz gut gebacken und es war auch sehr lange frisch und essbar, aber auch hier kann man sicherlich noch einiges verbessern ;-)


Und gestern Abend habe ich dann noch ein Kartoffelbrot mit Buttermilch gebacken. Das ist bis jetzt unser Favoritenbrot - fluffig leicht und geschmacklich auch sehr lecker. Und so wird's gemacht:

Kartoffelbrot

Zutaten:

500g Weizenmehl 1050
100g Roggenmehl 1150
250ml Buttermilch
150ml Wasser
30g frische Hefe
100g gekochte Kartoffeln
1 TL Backmalz
2 TL Salz
2 EL Apfelessig

Zubereitung:

Zuerst kommen Buttermilch, Wasser, Hefe und die gekochten Kartoffeln in den Mixtopf. Alles 3 Minuten bei 37 Grad auf Stufe 4 verrühren.

Jetzt die restlichen Zutaten dazugeben und 3 Minuten mit der Knetstufe zu einem Teig verarbeiten.

Den Teig in eine Schüssel geben und abgedeckt ca. eine halbe Stunde gehen lassen. Anschließend den Zeig zu einem Laib formen und in eine Brotbackform geben, oder einfach auf ein Backblech setzen. Das Brot darf nun nochmals ca. eine halbe Stunde gehen - länger macht auch nichts. Auf alle Fälle sollte sich das Volumen um einiges vergrößert haben.

Den Backofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen (auch hier habe ich wieder eine Wasserschale in den Ofen gestellt) - das Brot hineingeben und nach 10 Minuten auf 200 Grad zurückdrehen und weitere 30-40 Minuten fertig backen.


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Ist doch toll, dass ein Backdepp wie ich so tolle Sachen gezaubert hat, oder was meint Ihr? Ich bin jedenfalls total zufrieden und das Arbeiten mit frischer Hefe macht auch mir endlich Spaß und ich stehe nicht mehr verzweifelt mit klebrigen Händen in der Küche und fluche leise vor mich hin :-)

Und was kann der Thermomix noch so? Das zeige ich Euch in den nächsten Tagen, denn ich habe nicht nur gebacken, sondern auch einige andere Leckereien ausprobiert. Und ich habe auch schon damit gekocht, aber ich bin der Meinung wer richtig kochen kann, der braucht den Thermomix dafür nicht ;-) Es bleibt also spannend und nicht immer alles positiv ;-)

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Jetzt interessiert mich aber doch Eure Meinung zu diesem Wundergerät. Was haltet Ihr vom Thermomix? Besitzt Ihr vielleicht selbst einen und verwendet ihn täglich? Kocht Ihr mit ihm, oder verwendet Ihr in nur zum Teigkneten etc.  - Ich bin gespannt!

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Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Thermomix Deutschland und ich bedanke mich recht herzlich für die Bereitstellung des Thermomix TM31.