Es ist mal wieder soweit!
Vor ein paar Tagen bekam ich von der Metro eine Einladung für die 3. Kochherausforderung zugeschickt. Ihr erinnert Euch sicherlich noch an die 2 letzten Warenkörbe, bei denen man seiner Kreativität freien Lauf lassen sollte. Und da mir solche Aktionen total gut gefallen, sagte ich auch dieses Mal zu und konnte mir meine Kochbox in München abholen. (Die letzten Kreationen gibt es HIER und HIER nochmals zum Nachlesen)
Was wird es wohl dieses Mal geben? Mit gemischten Gefühlen fuhr ich in die Stadt und wusste nicht was mich erwartet. Im schlimmsten Fall wären Meeresfrüchte, Paprika, Oliven, Artischocken und ein Ziegenkäse in der Kiste..... also all die Sachen die ich nicht mag......
Aber ich hatte Glück! Und auf den ersten Blick gefiel mir die diesmalige Produktauswahl sehr gut!
Folgende Produkte waren in der Box enthalten:
- ein wunderbares, frisches Hähnchen
- Kartoffeln
- Babyspinat
- ein riesiges Stück Ingwer
- Tomaten
- eine Flugmango
- grünes Pesto
- Persisches Blausalz
- Arganöl
- eine Packung Strudelteig
- Weißwein
- Brausepulver
Liest sich doch ganz gut, oder? Bis auf das Brausepulver ..... hierfür fiel mir anfangs so gar nix ein... *seufz*
Für diejenigen, die diese Aktion noch nicht kennen, nochmal kurz die Details zur Challenge. Alle Produkte in der Box müssen verwendet werden! Egal ob Ihr daraus ein Gericht, oder ein ganzes Menü kocht. Weglassen geht nicht, allerdings können noch andere Zutaten verwendet werden. Alles klar, oder? :-)
Dann mal los!
Ich fange heute absichtlich einmal mit dem süßen Teil an, weil ich auf diese Eigenkreation ganz besonders stolz bin. Bei der Zubereitung zweifelte ich zwar manchmal, aber das Ergebnis konnte sich dann wirklich sehen lassen und es schmeckte auch noch megagut!
Rhabarber-Ingwer-Strudel mit Quark und Brausepulver
Da ich dieses Rezept selbst kreiert habe, sind die Mengenangaben teilweise nicht so genau, da ich das meiste aus dem Ärmel geschüttelt habe, aber mit etwas Erfahrung und Übung, ist die Zubereitung kinderleicht.
Zutaten:
Rhabarber-Ingwer-Kompott (siehe Zubereitung)
500g Quark
2 Eier
Zucker
1 EL Speisestärke
gemahlene Vanille
1 Beutel Zitronen-Brausepulver
5 große Strudelteigblätter
Butter
Zubereitung:
Zuerst wird das Rhabarber-Ingwer-Kompott vorbereitet, da dieses etwas abkühlen sollte, bevor es in den Strudel kommt.
Hierfür wird zuerst der Rhabarber in grobe Stücke geschnitten. Ein ca. 4 cm großes Ingwerstück wird geschält und in ganz feine Würfel gehackt. Alles in einen Topf geben und je nach Geschmack ca. 3-4 EL Zucker hinzugeben. Ich habe zusätzlich noch etwas gemahlene Vanille hinein. Und damit sich im Topf ein wenig Flüssigkeit befindet, gab es noch einen kräftigen Schuss Weißwein dazu. Alles gut verrühren, aufkochen lassen und einige Minuten köcheln lassen. Kompott zum Abkühlen beiseite stellen.
Inzwischen könnt Ihr schon die Strudelteigblätter aus dem Kühlschrank holen, denn diese sollten vor der Verarbeitung etwa Zimmertemperatur haben.
Jetzt werden Quark, Eier, Zucker, Vanille und Stärke in einer Schüssel zu einer cremigen Masse verrührt.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich übrigens immer noch keinen Plan, was ich mit dem Brausepulver anfangen sollte.... aber dann kam mir ein Gedankenblitz!! Beim Käsekuchen gibt man ja manchmal Zitronenaroma mit an die Quarkmasse und da ich keine Zitrone im Haus hatte, war hier das saure Brausepulver natürlich die perfekte Lösung!! Yeah!
Also eine Tüte Zitronen-Brausepulver unter die Masse rühren und einmal vorsichtig kosten... schmeckt hervorragend! Glaube das könnte ich mir für einen normalen Quarkkuchen auch sehr gut vorstellen *wirdnotiert*
Nun wird nach und nach ein Strudelblatt mit zerlassener Butter eingepinselt und auf einem Backblech übereinandergelegt.
Die Quarkmasse auf dem Strudelteig verteilen und dann das Rhabarberkompott darauf klecksen. Wer möchte kann den Rhabarber auch gleich in die Quarkmasse rühren, ist unterm Strich meines Erachtens egal.
Und jetzt wird vorsichtig ein Strudel aufgerollt. Die Teignaht sollte wenn möglich auf der Unterseite sein, damit Euch das Ganze nicht auseinander läuft.
Im vorgeheiztem Backofen bei ca. 200°C etwa 40 Minuten backen lassen. Sollte der Strudel in dieser Zeit zu dunkel werden, kann er mit etwas Alufolie abgedeckt werden.
Wir haben den Strudel leicht lauwarm mit Puderzucker und Vanillesoße gegessen und waren alle beide begeistert. Hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht :-)
Und genau deshalb liebe ich solche Herausforderungen, weil man sich hier mal etwas traut und wirklich kreativ sein sollte und dann kommen solche Leckereien heraus!!
****
Sooo.. das Schlimmste wäre geschafft!
Kommen wir nun zum Hähnchen. Ganzes Geflügel gibt es bei mir zuhause ja eher selten, weil es meistens irgendwie immer zuviel ist. Aber als ich das schöne Hähnchen zum ersten Mal in der Box erblickte, fiel mir natürlich sofort wieder DAS Zitronenhühnchen von Marcella Hazan
ein und das könnte man ja als Grundrezept hernehmen....
Und so habe ich das Hühnchen zuerst gebadet und trockengetupft und im Innenraum habe ich es dann mit einer Mischung aus Persischem Blausalz, Pfeffer, Paprika und etwas Arganöl eingerieben. Anschließend wurde dann noch das Pesto im Innenraum einmassiert.
Dann nimmt man eine Zitrone, welche mit warmen Wasser gründlich geschrubbt wird und sticht dann mit einem Zahnstocher ca. 20x in die Schale und stopft diese dann in den Bauch des Hähnchens. Alles gut mit Küchengarn verschnüren bzw. mit Holzspiessen verschließen. Die Außenseiten wurden dann noch mals mit der Gewürzmischung eingerieben.
Damit sich das Hühnchen im Backofen später auch wohlfühlt, sollte es noch ein Bett aus Kartoffeln und Tomaten bekommen. Kartoffeln in Schnitze schneiden und mit etwas Olivenöl, Salz und etwas Zitronenthymian vermischen und in einer tiefen Backpfanne verteilen. Das Hühnchen in die Mitte setzen und noch einige Tomaten rundherum verteilen.
Im vorgeheiztem Backofen darf das Huhn jetzt für 30 Minuten bei 180°C vor sich hin braten. Anschließend die Temperatur auf 200°C erhöhen, das Huhn umdrehen und nochmals 20 Minuten fertig garen lassen.
Genau! Die Flugmango und noch eine halbe Menge Spinat.... Wieso nicht einfach kombinieren?
Die Mango habe ich in kleine Würfel geschnitten und zusammen mit dem Spinat in eine Schüssel gegeben. Etwas Salz, Pfeffer und Arganöl dazugegeben und mehr nicht. Etwas durchziehen lassen und schmecken lassen! Probiert das mal aus!
Und so habe ich das Hühnchen zuerst gebadet und trockengetupft und im Innenraum habe ich es dann mit einer Mischung aus Persischem Blausalz, Pfeffer, Paprika und etwas Arganöl eingerieben. Anschließend wurde dann noch das Pesto im Innenraum einmassiert.
Dann nimmt man eine Zitrone, welche mit warmen Wasser gründlich geschrubbt wird und sticht dann mit einem Zahnstocher ca. 20x in die Schale und stopft diese dann in den Bauch des Hähnchens. Alles gut mit Küchengarn verschnüren bzw. mit Holzspiessen verschließen. Die Außenseiten wurden dann noch mals mit der Gewürzmischung eingerieben.
Damit sich das Hühnchen im Backofen später auch wohlfühlt, sollte es noch ein Bett aus Kartoffeln und Tomaten bekommen. Kartoffeln in Schnitze schneiden und mit etwas Olivenöl, Salz und etwas Zitronenthymian vermischen und in einer tiefen Backpfanne verteilen. Das Hühnchen in die Mitte setzen und noch einige Tomaten rundherum verteilen.
Im vorgeheiztem Backofen darf das Huhn jetzt für 30 Minuten bei 180°C vor sich hin braten. Anschließend die Temperatur auf 200°C erhöhen, das Huhn umdrehen und nochmals 20 Minuten fertig garen lassen.
Es war total lecker gewesen und das Hühnchen war auch, wie beim letzten Mal, wieder butterzart und sehr aromatisch!
****
Und da in den letzten Tagen bei uns relativ oft gegrillt wurde, gab es ausnahmsweise auch mal ein paar Salate bei mir. Ich bin ja ned wirklich ein Salatfan, aber zu nem guten Stück Fleisch passt das dann doch ganz gut. Da ich den zarten Babyspinat nicht einfach so verkochen wollte, entschied ich mich für eine Kombination mit Tomaten. Hier wird einfach ein klasssicher Tomatensalat mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zwiebeln gemacht und der Babyspinat wird untergehoben. Sehr leckere Kombi.
Was habe ich denn jetzt noch übrig?
Ich muss hier jetzt mal erwähnen, dass ich noch nie eine Flugmango gegessen habe.. die sind mir ehrlich gesagt auch zu teuer..... - aber was soll ich sagen... diesen Geschmack und das fruchtige Aroma kann man mit keiner herkömmlichen Supermarkt-Mango vergleichen! Einfach unglaublich lecker!
Die Mango habe ich in kleine Würfel geschnitten und zusammen mit dem Spinat in eine Schüssel gegeben. Etwas Salz, Pfeffer und Arganöl dazugegeben und mehr nicht. Etwas durchziehen lassen und schmecken lassen! Probiert das mal aus!
Geschafft! Und was sagt Ihr zu meinen teils wilden Kreationen?
Was würdet Ihr davon kosten wollen? ;-)
****
Ich bin schon sehr gespannt, was die anderen Teilnehmer aus den vorgegebenen Zutaten zaubern werden. Bis jetzt habe ich noch nichts mitbekommen, aber in den nächsten Tagen solltet Ihr mal bei Frau Kampi, Lunch For One, Obers trifft Sahne, moey's kitchen, Shermins magischer Kessel, Penne im Topf, Nur das gute Zeugs und bei From Snuggs Kitchen vorbeischauen.
Ende Mai wird es dann auf dem Metro Genussblog eine Zusammenfassung aller Beiträge geben und mit etwas Glück kann man dabei sogar noch etwas gewinnen.
****
Vielen herzlichen Dank an das Metro-Team,
welches diese tolle Aktion immer wieder möglich macht!
Es macht echt riesigen Spaß!






















![Garten-Koch-Event Mai: Waldmeister [31.05.2013]](http://farm9.staticflickr.com/8399/8713547119_71c83bc620.jpg)




