Türkische Pasta mit Joghurt und Minzbutter

Glücklicherweise habe ich ab morgen eine Woche Urlaub und somit kann ich auf den letzten Drücker den schon lang geplanten Beitrag für das Blogevent "Souvenirs aus der Küche" von Bushcooks Kitchen schreiben.

Es war gar nicht so einfach hier das passende Souvenir zu finden. Kulinarisches Mitbringsel gibt es bei mir eigentlich erst, seitdem ich meinen Blog schreibe. Vorher hatte ich mit Essen und den Hintergründen dazu ja eher wenig zu tun. Aber seitdem ich blogge und auch regelmäßig zuhause koche, bringe ich mir schon die ein oder andere Spezialität aus dem Urlaub mit nach Hause. Meistens sind das bei mir Gewürze, oder Kochbücher, denn da hat man meiner Meinung nach am längsten etwas davon.

Das Ganze ging eigentlich im Jahre 2010 los, im März war ich mit meiner Mum in der Türkei und dort war ich schon ganz fasziniert von den bunten Märkten und der Vielfalt an Gewürzen.

Und genau von dieser Reise hab ich mir auch eine kleine, bezaubernde Gewürzmühle mitgebracht, die ich regelmäßig mit verschiedenen Pfeffersorten befülle. Und ab und zu ist sie auch schon auf dem ein oder anderen Foto aufgetaucht, denn dekorativ ist sie ja.


Und um die Mühle und die Türkei irgendwie zu verbinden, habe ich Euch heute ein Rezept aus dem neuen Kochbuch Reisehunger: Die besten Rezepte zwischen USA und Singapur* von Nicole Stich mitgebracht, welches aber wie meistens von mir etwas abgeändert wurde, in dem Zutaten ersetzt, oder ganz weggelassen worden sind.



Ihr benötigt dafür folgende Zutaten:

Für die Minzbutter:

5-6 Stängel frische Minze
40g Pinienkerne
40g Butter

Für die Pasta & die Sauce:

400g kurze Pasta nach Wahl
2 Knoblauchzehen
200g Naturjoghurt
2 kleine Zwiebeln
400g Rinderhackfleisch
1-2 TL Garam Masala
1/2 TL Zimt
1 EL Tomatenmark
1/2 TL Zucker
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Als erstes wird die Minzbutter zubereitet, die kurz vor dem Servieren als Topping über die Pasta gegeben wird. Hierfür wird die Minze klein gehackt und die Pinienkerne werden mit einem Messer grob zerkleinert. Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und die Pinienkerne und die Minze darin leicht anrösten lassen. Alles in ein kleines Gefäß umfüllen und beiseite stellen.



Jetzt wird der Knoblauch geschält und sehr fein gehackt und dieser wird dann mit dem Joghurt verrührt. 

Das Salzwasser für die Pasta könnt Ihr jetzt auch schon zum Kochen bringen. Die Nudeln werden darin dann nach Packungsangabe al dente gekocht.

Für die Soße wird jetzt das Olivenöl in einer Pfanne erhitzt und das Hackfleisch wird scharf angebraten. Kleingehackte Zwiebeln, Tomatenmark und die o.g. Gewürze dazugeben und alles gut verrühren. Falls die Soße zu dick sein sollte, einfach eine Kelle Nudelwasser in die Pfanne geben. Alles ca. 5 Minuten köcheln lassen und mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.

Die Pasta abgießen und gut abtropfen lassen und dann den Knoblauchjoghurt unterrühren und dann in Schälchen, oder Tellern anrichten - Soße über die Nudeln und dann zum krönenden Abschluss die Minzbutter darüber verteilen.




Uns hat diese doch recht außergewöhnliche Pasta sehr gut geschmeckt. Völlig neu war es für uns, den Knoblauchjoghurt unter die Nudeln zu mischen, aber das macht das Ganze etwas erfrischender und die Minzbutter auf keinen Fall weglassen, denn das ist noch das kleine Tüpfelchen auf dem i :-)



Ich bin schon sehr gespannt, was die anderen Blogevent-Teilnehmer aus ihrem Urlaub so mitgebracht haben - falls Ihr genauso neugierig seid, dann schaut morgen einfach bei Bushcooks Kitchen vorbei, denn dann kommt die große Zusammenfassung der kulinarischen Mitbringsel.


4. Geburtstags-Blog-Event - Souvenirs in der Küche


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Kochbuchrezension: Pasta Loca von und mit Stefan Marquard inklusive Pinke Pasta

Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn bringt Euch dieses neue Kochbuch gute Laune, bunte Farben und leckere Rezepte in die Küche. Ein Kochbuch das mega gute Laune macht - schon alleine wenn ich den Titel so lese, bekomme ich sofort einen Ohrwurm. Ihr kennt doch sicherlich Livin' la vida loca, oder? und genau diese Art von Musik solltet Ihr beim Nachkochen der Rezepte anwerfen und somit schwingt nicht nur der Kochlöffel, sondern auch Eure Hüften :-)


Quelle: Wiethe Kommunikativ GmbH & Co.KG

Neue Pasta-Ideen für Groß und Klein
von Stefan Marquard und Markus Wiethe
ISBN: 978 3 9816816 0 4
224 Seiten
EUR 24,99




Und bevor ich Euch etwas zum Inhalt erzähle, schaut Euch am besten das Making of zum Buch an, ich finde es großartig, was innerhalb von 4 Tagen entstehen kann! Eigentlich braucht es nach dem Anschauen des Films schon keine ausführliche Rezension mehr, denn ich war von Anfang an sofort begeistert und musste dieses Buch unbedingt haben!



Pasta loca making of from Wiethe Group GmbH on Vimeo.


Und habt Ihr jetzt auch Bock
auf so richtig gute Pasta bekommen?


Bei diesem Kochbuch handelt es sich um ein Projekt des Familienportals mawaju.de und zusammen mit Stefan Marquard und Markus Wiethe entstand hier ein Buch, bei dem eine familien- und kindgerechte Ernährung im Vordergrund steht. Und was liegt hier näher als eine der Lieblingsmahlzeiten der Kids als Anhaltspunkt zu nehmen? Ich kenne jedenfalls kein Kind, dass keine Nudeln mag, Ihr etwa? ;-)

Stefan war natürlich sofort bei diesem Projekt dabei, er ist kreativ, verrückt, kann improvisieren (was beim Kochen mit Kindern wohl das Wichtigste ist...) und ist selbst Familienvater, also perfekt!


Stefan & Markus

Los geht es im Buch mit einer Einführung zur Geschichte und den Basics rund um die Pasta. Wie wird sie richtig gekocht und wie macht man sie ganz einfach selbst und auch diverse Grundrezepte für Saucen und Dips machen Appetit auf mehr. Weiterhin wird man mit den verschiedenen Icons vertraut gemacht, die im Buch immer wieder auftauchen. Hier finde ich z.B. die Einkaufsliste klasse, die man sich anhand eines QR-Codes aufs eigene Handy laden kann. Man braucht also nicht mal mehr nen Zettel zu schreiben - einfacher geht's nicht! Bei manchen Rezepten findet man auch noch einen weiteren QR-Code, der mit einem Comic-Kopf von Stefan versehen ist, hier bekommt Ihr noch zusätzliche Tipps im Video Format zur Verfügung gestellt. Also es gibt hier keine Ausreden mehr, dass etwas nicht funktioniert ;-)




Der Rezept-Teil des Buches besteht
aus folgenden Kapiteln:

1. Suppen
2. Pasta Loca
3. Veggie
4. Fleisch
5. Fisch
6. Süsses

Buchstabensuppe kenne ich noch sehr gut aus meiner Kindheit, allerdings kam sie da meist aus der Tüte und dabei ist die Zubereitung so einfach und man benötigt dafür nur eine Handvoll Zutaten. Und genau das ist es, worauf Stefan & sein Team großen Wert gelegt haben - Kochen ohne Schnickschnack!

Im zweiten Teil geht es schon etwas abenteuerlicher zu, denn der Name Pasta Loca steht für verrückte, klassische und außergewöhnliche Pasta-Gerichte. Wie wäre es z.B. mit einer Nudelcurrywurst, oder einem Pasta-Schaschlik? 


Die Kids haben Stefan im Griff!

Der vegetarische Teil im Buch ist relativ umfangreich und enthält 21 Rezepte und fast jedes davon würde ich auf der Stelle nachkochen. Das fängt bei den Nudeln mit Nix (und Parmesan) an und hört bei den Pappardelle mit Süßkartoffelpüree und gebratenem Spitzkohl auf. 




Im darauf folgenden Fleischlastigen Teil darf die klassische Bolognese natürlich nicht fehlen. Ich finde es aber klasse, dass dieses Rezept gezeigt wird, denn leider wird diese italienische Fleischsoße noch viel zu oft mit Hilfe einer Tüte gekocht - Leute, das schmeckt nicht! Kocht es selbst und Ihr wisst was ne echte Bolo ist! :-) auch weitere Klassiker wie Schinkennudeln, Lasagne & Co. bekommen hier durch frische Kräuter & Co. den letzten Pfiff.




Wenn es nach mir ginge könnte man den Fisch- und Meeresfrüchte Teil ja weglassen *lach* aber Fisch ist gesund und sollte mindestens einmal die Woche auf dem Tisch stehen. Irgendwie ist das wohl an mir vorbeigegangen und außer Lachs gibt's bei mir kaum etwas aus dieser Sparte. Aber wenn ich mir dann beispielsweise die Gurkennudeln mit Kabeljau so anschaue... schaumer mal, vielleicht traue ich mich doch mal öfters an Fisch heran, denn die Nudeln sehen wirklich sehr appetitlich aus. Wer Tintenfisch mag, für den wäre die Variante mit Paprika-Linsen-Sauce vielleicht was?


Zu guter letzt gibt es dann die süßen Seiten der Pasta und eigentlich wollte ich als 2. Rezept die Sternchennudeln mit Äpfeln ausprobieren, aber daraus wurde leider nichts, denn nachdem ich in allen großen Supermärkten nach den kleinen Sternchennudeln gesucht hatte und nicht fündig wurde, habe ich es sein lassen. Und extra dafür mal schnell hoch ins Vogtland zu fahren war es mir dann auch ned wert, aber dort gibt es die Sternchen jedenfalls zu kaufen. :-) Also müsst Ihr Euch noch ein wenig gedulden. Aber man kann noch andere süße Sachen mit Pasta zaubern, ich sag nur Schokopudding mit Tagliatelle, oder Orangen-Pasta mit Eis:




Am Ende des Buches gibt es dann noch zahlreiche nützliche Informationen zu finden, wie z.B.:

- welche Nudelsorten gibt es
- welche Käsearten gibt es und wo passt welcher am besten dazu?
- welche Kräuter sollte man verwenden?
- nützliche Küchenhelfer die in keinem Haushalt fehlen sollten
- ganz wichtig - Maßeinheiten!
- und eine Übersicht von gebräuchlichen Küchenbegriffen




Und was hab ich jetzt gekocht? Pasta für Mädchen würde ich sagen *zwinker* und das, obwohl Rote Bete (auch der Saft!) eher auf meiner roten Liste steht!




Für die pinken Spirelli benötigt Ihr folgende Zutaten:

300g Spirelli
500ml Rote-Bete-Saft
150ml Sahne
eine kleine Schüssel mit Erbsen (TK)
2-3 Karotten
1 Zucchini
1 Paprika - nicht mit mir ;-)
nach Belieben Sprossen - bei mir gabs die vom Radieserl
Salz und Zucker




Zubereitung:

Und da ging es auch schon los... ich sollte das Gemüse aktivieren..??? Bitte was??? Hab ich noch nie gehört, aber dank der Informationen im hinteren Teil des Buches, habe ich auch wieder etwas dazu gelernt.

Dafür schneidet Ihr die Möhren und die Zucchini in kleine Stücke und gebt dann im Verhältnis 5:1 Salz und Zucker dazu. Das wären bei einem Kilo Gemüse etwa 12 Gramm. Ich hab nix abgemessen ich hab einfach aus dem Handgelenk etwas dazu gegeben und alles wurde dann gut vermengt. (Die Erbsen nicht vergessen!) Das Ganze muss dann mindestens eine halbe Stunde stehen. Und was hat das jetzt gebracht? Durch das Aktivieren wird der Eigengeschmack von Gemüse deutlich verstärkt und die Garzeit verringert sich um ca. die Hälfte. Klingt komisch, is aber so.

Anschließend wird der rote Beete Saft zum kochen gebracht und die Spirelli werden darin bissfest gekocht. Sahne dazugeben und alles mit Salz und Zucker abschmecken.

Das aktivierte Gemüse wird jetzt noch fix für 2-3 Minuten gegart und dann kann auch schon angerichtet werden. Sprossen darüber und fertig ist ein außergewöhnlich leckeres, vegetarisches Pastagericht!




Mein Fazit:

Pasta Loca* ist ein Kochbuch das riesigen Spaß macht! Die Fotos sind klasse, die Rezepte kreativ und lecker und man bekommt schon beim Durchblättern so richtig gute Laune. Es zeigt, dass Pasta abwechslungsreich sein kann und dass man die geliebte Tomatensauce einfach mal ignorieren sollte ;-)  Das Buch eignet sich meiner Meinung nach wirklich für Jedermann - egal ob es eine junge Familie  mit Kleinkindern ist, einem Studenten, der gerade von zu Hause ausgezogen ist, aber auch für junge Pärchen, die noch keine Kinder haben - kurz und knapp: Ein Kochbuch das in keinem Haushalt fehlen sollte!

Etwas kleines habe ich aber doch zu meckern: Bei den Zubereitungsschritten ist man teilweise etwas irritiert. Bei der pinken Pasta, die ich beispielsweise gekocht habe, kocht man zuerst die Pasta und aktiviert dann erst das Gemüse....? Hmm... sollte das vielleicht nicht eher umgedreht sein? Denn wenn ich meine Pasta ne halbe Stunde koche, kommt vielleicht ein neues abenteuerliches Pasta Loca Gericht heraus, aber bestimmt nicht das gewollte Ergebnis ;-)

Ihr wollt eine weitere Meinung zum Buch? Dann schaut mal bei Bushcooks Kitchen vorbei, denn Dorothée hat das Buch auch schon unter die Lupe genommen.



Aber trotz allem gibt es für dieses Kochbuch die volle Punktzahl:



Heißer Tipp:

Wer jetzt Lust auf das Buch bekommen hat und sich noch etwas gedulden kann, der sollte am 23. April 2015 nochmal bei mir vorbei schauen, denn dann heißt es wieder Blogger schenken Lesefreude und ich verschenke dieses Jahr unter anderem dieses tolle Buch.



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Immer schon vegan: Gebackene Riesenbohnen in Tomatensauce - Gigantes plaki

Es muss nicht immer ein opulentes Fleisch-Mahl sein, um seinen Magen zufriedenzustellen. Meistens sind es gerade die kleinen, unscheinbaren Köstlichkeiten, denen meiner Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Und beim heutigen Rezept handelt es sich um so ein Gericht - simpel, köstlich und glücklich machend und als Beilage braucht es dann auch nur ein Stück frisches, duftendes Fladenbrot.

Zu meiner Schande muss ich Euch aber gestehen, dass ich diese Bohnen bis jetzt noch nie selbstgemacht habe. Ich habe dann eher auf die Dosen-Variante zurückgegriffen - die schmecken aber auch! Als ich dann aber vor kurzem das neue Kochbuch Immer schon vegan - Traditionelle Rezepte aus aller Welt* von Katharina Seiser in den Händen hielt, bekam dieses Rezept als erstes ein Zettelchen verpasst.

Doch bevor ich loslegte, stand ich vor einem Rätsel. POLPA!? Noch nie davon gehört, aber es wird bei diesem Rezept als Zutat benötigt. Leider konnte ich auch im Glossar des Buches keine Lösung finden, also googelte ich, aber ein eindeutiges Ergebnis fand ich hier auch nicht. Also benötigte ich den Rat meiner Fans und Leser bei Facebook. Und siehe da, ratzfatz hatte sich das Ganze aufgelöst und ich wusste nun, dass ich mir fein gehacktes Tomatenfruchtfleisch besorgen musste. Und hier wurde mir von mehreren Seiten das Polpa von Mutti* empfohlen. Also stiefelte ich in der Mittagspause schnell zum Edeka und kramte aus dem Regal die letzten 3 Dosen heraus. Was für ein Glück! Übrigens gibt es bis heute keine Nachlieferung dieser göttlichen Tomatensauce - wahrscheinlich werden hier nur die besten Tomaten verwendet und die sind wohl noch ned reif... aber notfalls kann man ja heutzutage alles im Netz bestellen! :-)




Bitte denkt daran, dass am Vorabend bereits getrocknete weiße Bohnen eingelegt werden sollen - klar kann man auch welche aus der Dose verwenden, aber dann schmeckt es meiner Meinung nach nicht so gut.

Für 6-8 Portionen benötigt Ihr folgende Zutaten:

500g weiße Riesenbohnen
2-3 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
1 Stange Stangensellerie
1 Möhre
700 - 800ml Polpa
1 Bund Petersilie
ca. 150ml Olivenöl
1 TL Zucker
1 TL getrockneter Oregano
1 Prise Zimt
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die getrockneten weißen Bohnen werden am Tag vorher in reichlich kaltem Wasser eingeweicht und dürfen sich über Nacht etwas ausbreiten.

Am nächsten Tag das Wasser abgießen und die Bohnen in einem Sieb gründlich abwaschen. In einem großen Topf werden die Bohnen nun mit der dreifachen Menge an Wasser aufgekocht und dürfen dann ca. 1,5 Stunden kochen, bis sie weich sind. Anschließend die Bohnen abgießen und gut abtropfen lassen, bevor sie in einer großen Auflaufform verteilt werden.

Backofen auf 180°C vorheizen.

In der Zwischenzeit Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Knoblauch fein hacken, Sellerie und die Möhre ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Petersilie waschen und grob zerkleinern.

Jetzt wird die Hälfte des Olivenöls in einem großen Topf erhitzt und die Zwiebeln werden darin angeschwitzt. Knoblauch, Sellerie und Möhren dazugeben und alles gut verrühren. Den Zucker darüberstreuen und kurz karamellisieren lassen. Oregano und Zimt unterrühren und zum Finale die Polpa dazugießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die gehackte Petersilie dazugeben und alles kurz einkochen lassen.

Die Sauce wird jetzt über den Bohnen verteilt und glatt gestrichen. Das restliche Olivenöl tropfenweise darüber geben.

Und nun geht es für ca. 1- 1,5 Stunden in den Backofen. Bitte die Bohnen nicht umrühren, denn alles soll richtig schön eindicken und die Bohnen sollen an der Oberfläche etwas karamellisieren.

Abkühlen lassen und dann lauwarm servieren. Alternativ könnt Ihr die Bohnen auch mehrere Tage im Kühlschrank aufbewahren.




Tipp: Für einen 2-Personen Haushalt solltet Ihr lieber die Hälfte der Zutaten verwenden, sonst ergeht es Euch wie uns und müsst die ganze Woche Bohnen essen. Nicht das es uns nicht schmecken würde, aber nachdem man öfters Hülsenfrüchte zu sich nimmt, könnte das einige unangenehme Nebenwirkungen  hervorrufen ;-)



Das Buch Immer schon vegan* werde ich Euch in Kürze noch ausführlich vorstellen, ich möchte nur noch das ein oder andere Rezept ausprobieren.

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