*23* - Croxetti mit Salsiccia-Ragout und Erbsen - Croxetti con salsiccia e piselli

Es ist schon wieder ein paar Wochen her, dass es hier etwas leckeres zum Essen gab.... Entschuldigt dies bitte, aber in den letzten Tagen fühlte ich mich quasi wie ein Duracell-Häschen und bin kaum zur Ruhe, geschweige denn zum Bloggen gekommen. Gekocht habe ich aber trotzdem hin und wieder, aber meist nur schnelle, einfache Gerichte, denn bei der Affenhitze hat man ja sowieso keinen Hunger und man möchte auch nicht unbedingt eine Stunde vor dem Herd stehen oder?

Dann gibt es ab und zu diese Momente, wo man nicht weiß was man kochen soll. Und da kommt bei mir dann immer wieder mein Lieblingskochbuch zum Einsatz, dass mittlerweile auch schon einen Stammplatz direkt in meiner Küche gefunden hat. Klar, es ist von Mille-Sughi - 1000 x Pasta* die Rede! Ich liebe das umfangreiche Zutatenregister einfach total! man schaut in den Kühlschrank, findet die ein oder andere Zutat und ist komplett ratlos.... Register aufgeschlagen und ratzfatz hat man das passende Rezept gefunden. Und so war es auch dieses Mal. Seitdem es in unserem Supermarkt jetzt relativ regelmäßig Salsiccia zu kaufen gibt, habe ich hier öfters eine paar von diesen italienischen Würsten im Kühlschrank auf Vorrat. Denn gerade damit kann man köstliche, einfache Ragouts zaubern, die phantastisch schmecken!




Zutaten:

500g Pasta nach Wahl - bei mir gab es Croxetti
400g Salsiccia
1 Dose Polpa
2 Zwiebeln
1 Möhre
1 Knoblauchzehe
2 EL Tomatenmark
125ml trockener Weißwein
150g TK-Erbsen
Salz, Pfeffer
Olivenöl
frische Basilikumblätter
frisch gehobelter Pecorino

Zubereitung:

Zuerst werden die Zwiebeln und die Möhren geschält und anschließend in kleine Würfel geschnitten. Die Knoblauchzehe wird fein gehackt und kurz beiseite gestellt.

Olivenöl in einer hohen Pfanne erhitzen und die Salsiccia (mit den Fingern zerpflückt) wird darin angebraten. Nun die Zwiebeln, Möhren und den Knoblauch dazugeben und alles kurz anschwitzen. Tomatenmark mit etwas warmen Wasser in einer Tasse verrühren und zusammen mit dem Weißwein und der Polpa in die Pfanne rühren und alles ca. 15 Minuten schmoren lassen und dann alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Anschließend werden die Erbsen dazu gegeben und alles wird noch ca. 10-15 Minuten gedünstet. In dieser Zeit könnt Ihr auch schon die Pasta al dente kochen.

Pasta abgießen und dann unter das Ragout heben. Auf tiefen Tellern anrichten und mit frischem Basilikum und Pecorino bestreuen.



Einige von Euch haben sich beim Lesen der Zutaten sicherlich gefragt, was denn Croxetti sind? Ich wusste es bis vor einigen Tagen auch nicht. Aber als ich diese unglaublich hübsche Pasta-Sorte dann beim Stöbern im deutschen Online-Shop von Eataly entdeckt habe, war es sofort um mich geschehen! Ich muss wirklich sagen, dass es die schönste Pasta ist, die ich je gesehen habe - dünne Blättchen aus Hartweizengrieß, die dann noch eine liebevolle Prägung erhalten haben. I love it!

Übrigens gibt es in München bald ein neues italienisches Eataly Paradies und ich freue mich riesig darauf, wenn die Schrannenhalle ab Herbst 2015 in neuem Glanz erstrahlt!




Wunderschön, oder was meint Ihr?



Und da die meisten von Euch genau solche Pasta-Liebhaber sind wie ich, ist die nachfolgende Infografik über "Die Liebe der Deutschen zu italienische Pasta" sicherlich ganz interessant, wobei wir hier definitiv mehr als 5,5 kg pro Kopf im Jahr vertilgen :-)


Die liebe der Deutschen für italienische Pasta

Infografik von Eataly


Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Eataly Deutschland. Vielen herzlichen Dank dafür.

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Grillrezept: Ente und Nektarine aufgespießt

Sommer, Sonne, Urlaub - klar das man da nicht wirklich viel zeit und Lust zum Bloggen hat, aber irgendwann muss man sich dann doch wieder aufraffen, denn der Blog muss ja gefüttert werden. Zar gab es in den letzten vier Wochen kein Rezept für Euch, aber es hat es sich doch etwas getan, denn wie einige von Euch schon mitbekommen haben, gibt es hier jetzt eine extra Seite, auf der alle deutschsprachigen Kochbuchverlage gesammelt werden und zusätzlich werden die aktuellen Verlagsvorschauen eingepflegt (soweit diese vorhanden sind).


Nessebar


Und was haben wir sonst noch so getrieben in den letzten Wochen? Wir waren zum ersten Mal in Bulgarien gewesen und hatten dort eine tolle Zeit, dazu gibt es aber noch einen extra Beitrag, wo ich Euch auch gleich noch ein paar typisch bulgarische Rezepte zeigen werde.



Da die letzten Urlaubstage noch ausgiebig genossen werden mussten, wurde der Grill angeheizt und dieses Mal gab es nicht die herkömmlichen Steaks und Würstchen, sondern etwas Besonderes. Das Rezept dazu habe ich im Kochbuch BARBECUE - Over 80 delicious recipes*  gefunden und ich war sofort begeistert. (Gab's übrigens für nen Appel und Ei beim TK-Maxx....)




Falls Ihr das Rezept ausprobieren möchtet, bitte beachten, dass das Entenfleisch 24 Stunden vorher eingelegt werden muss.

Für ca. 10 Spieße benötigt Ihr folgende Zutaten:

2 Entenbrüste
10 Bambus-Spieße (diese ca. 3 Stunden vor dem Grillen wässern!)
5 Nektarinen (Pfirsiche gehen auch)

Für die Marinade:

4 klein gehackte Knoblauchzehen
60 ml Olivenöl
5 TL Sojasoße
2 TL Senf
2 TL Honig
abgeriebene Schale von einer Zitrone
Pfeffer

Zubereitung:

Am Tag vorher wird die Haut der Entenbrüste rautenförmig eingeschnitten, so kann die Marinade gut einziehen.

Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel verrühren und die ganzen Brüste damit einpinseln. Sollte von der Marinade noch etwas übrig sein, einfach mit in eine verschließbare Dose geben und im Kühlschrank 24 Stunden ziehen lassen.

Am Grilltag werden die Entenbrüste und die Nektarinen dann in grobe Stücke geschnitten und abwechselnd auf die gewässerten Holzspieße gesteckt.

Und nun geht's ab auf den Grill - auf der heißen Zone ca. 5-8 Minuten scharf angrillen und dann noch ca. 1-2 Minuten an der Seite ruhen lassen.




Wir waren sehr begeistert von diesem Rezept und Ente und Frucht ist ja sowieso ne unschlagbare Kombination. Wenn Ihr also Eure Gäste beeindrucken wollt, solltet Ihr diese Variante einmal ausprobieren. Anstatt der Nektarinen kann man übrigens auch Pfirsiche, Feigen, Weintrauben oder Ananas nehmen.

Da gute Entenbrüste nicht so günstig sind, ist dies ein Rezept für besondere Gelegenheiten, ich könnt das zwar täglich essen, aber da spielt der Geldbeutel ned mit :-)




Was kommt bei Euch am häufigsten auf den Grill?
Habt Ihr ein paar ausgefallenen Ideen?


It's BBQ-Time: Unser Basis-Marinaden-Rezept fürs Grillfleisch

Wird Zeit, dass es hier endlich mal wieder etwas zum Lesen gibt! Da kam mir das aktuelle Blogevent vom Kochtopf gerade recht. Denn Sandra von From Snuggs Kitchen sucht unsere ultimativen Rezepte rund ums Grillen.


Blog-Event CIX - it's BBQ-time! (Einsendeschluss 15. Juni 2015)


Letztes Jahr haben wir uns ja einen neuen Holzkohlegrill* zugelegt und seitdem wird auf unserem Balkon auch regelmäßig gegrillt. Und von diesem Zeitpunkt an hat sich auch unser Grillverhalten geändert, denn vorher hatte ich nur einen elektrischen Grill und das ist halt irgendwie ned das Wahre. Es muss qualmen und während die Kohle zu glühen beginnt, kann man sich ja schon das ein oder andere Bierchen gönnen. Gehört einfach dazu!

Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir früher auch keine großen Gedanken gemacht, wenn es darum ging was jetzt auf den Rost kommt. Thüringer Bratwürste war klar und beim Fleisch habe ich auch regelmäßig Steaks vom Metzger gekauft, die bereits eingelegt waren. Ein großer Fehler, denn selbst mariniert schmeckt es um Welten besser und als ich mir dann noch die ultimative Grillbibel* gekauft habe, probierte ich jedesmal eine neue Marinade aus, bis wir unseren Favoriten gefunden hatten. Hier und da wurde noch ein Gewürz ersetzt oder dazugemischt, aber dass kann ja jeder nach seinem Geschmack verändern.




Für die Marinade, welche ca. für 6 Steaks ausreicht, benötigt Ihr folgende Zutaten:

1 Zwiebel
5 EL Sojasoße
4 EL Zitronensaft
4 EL Olivenöl
5 Knoblauchzehen
2 EL braunen Zucker
1 TL Piment
1 TL Paprikapulver

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch werden klein gewürfelt und in eine Schüssel gegeben. Alle anderen Zutaten dazugeben und alles gut vermengen.




Mit Hilfe eines Silikon-Pinsels* wird die Marinade dann auf die vorbereiteten Steaks gepinselt und in einer verschließbaren Dose darf dann das Fleisch ca. 24 Stunden im Kühlschrank marinieren.




Die Marinade eignet sich übrigens für folgendes Grillgut:

- Rind und Lamm, Schwein, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte oder Gemüse



Das Fleisch wird durch diese Marinade butterzart und einfach total lecker und man sollte sich wirklich die Zeit nehmen und sein Fleisch selbst einlegen. Es lohnt sich wirklich und der Unterschied zu gekauften Steaks ist enorm.


Und jetzt wünsche ich Euch allen noch einen wundervollen Sonntagabend, denn ich muss jetzt schnell weg, denn gleich wird der Grill angezündet und mein Magen knurrt auch schon.


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