Kochbuchrezension: Himmlisch pikant - Geheimes aus der Klosterküche

Kirchen & Klöster faszinieren mich schon seit Jahren - warum weiß ich eigentlich selbst nicht, aber immer wenn ich beispielsweise mit meiner Mum unterwegs bin, zieht es uns zu Kirchen, oder Klöstern, denn dort herrscht meist eine überirdische Atmosphäre, bei der man sich geborgen fühlt. Ja ich weiß das klingt jetzt irgendwie komisch, ist aber so! Und bei den meisten Klöstern ist dann auch ein Klosterladen zu finden, in denen man manchmal verborgene Schätze und auch Köstlichkeiten findet. Denn wie man aus Büchern, Reportagen, Dokumentationen, oder aus eigenen Erfahrungen weiß, lassen es sich die meisten Ordensbrüder und -schwestern kulinarisch gut gehen und hinter den dicken Klostermauern entstehen göttliche Leckereien, wie z.B. Eingemachtes, Bier, Obstbrände uvm.

Und mit folgendem Satz aus dem Vorwort des heutigen Kochbuches, möchte ich meine Rezernsion beginnen:

"Hier wird noch mit Herz gekocht, mit Fingerspitzengefühl gewürzt und mit Lust gegessen"  - genauso sollte es auch in unseren heimischen Küchen sein!




von Ernst & Karin Kaufmann, Günther Haderer
erschienen im Verlag Anton Pustet
ISBN: 9783702507657
EUR 25


Für dieses Buch haben sich die 3 Autoren in die Vergangenheit der Klostergeschichte begeben, um für uns traditionelle Speisen aus den Gotteshäusern zu finden. Bei der Recherche stießen sie auf schon fast vergessene Köstlichkeiten und zeigen uns viele Rezepte, die in anderen Kochbüchern nur sehr selten bzw. überhaupt nicht vorkommen. Der Titel lässt schon erahnen, dass man in diesem Buch meist herzhafte Fleischgerichte findet, für Vegetarier also eher weniger geeignet. 

Bei den Rezept-Texten handelt es sich nicht um eine klassische Sprache, sondern es wurde teilweise die Sprache aus alten Klosterrezepten übernommen - es wurde aber darauf geachtet, dass diese für den Otto-Normalverbraucher noch verständlich sind. Und falls man mit einem Begriff mal nichts anfangen kann, für den gibt es am Ende des Buches ein Glossar, welches für Aufklärung sorgt.

Zwischen den einzelnen Kapiteln findet man sehr interessant geschriebene Portraits von Gründern berühmter Ordensgemeinschaften (z.B. der heilige Benedikt, oder Johanna Franziska von Chantal) und man erfährt so einige Fakten über das Klosterleben. Es handelt sich hier also in erster Linie nicht um ein reines Kochbuch, sondern man kann auch noch viele Hintergrundinformationen aufschnappen, was mir persönlich bei einem Kochbuch immer sehr wichtig ist.


Quelle: Wikipedia

Das Buch unterteilt sich in folgende Kapitel:

1. Aus'n Häfn - Suppen und Suppeneinlagen

Stärkende Suppen wurden meines Wissens in allen Epochen schon zubereitet, denn man braucht meist nicht viele Zutaten. Und mit einem großen Topf kann man wirklich viele hungrige Mäuler stopfen und deren Seele wird gleichzeitig noch mit erwärmt. Hier findet Ihr beispielsweise Rezepte für:

- Klare Rindssuppe
- Kuttelsuppe
- Verkochte Brotsuppe
- Königinnensuppe u.v.a.

Und die passenden Einlagen wie Bröselknödel, Suppenbiskuit u.a. gibts auch gleich mit dazu.




2. Aus Pfann' und Tiegel - Gebratenes vom Herd

Wer Steaks und knusprige Entenbrüste mag, der wird sich über die Rezeptauswahl im zweiten Teil sicherlich sehr freuen:

- Faschierte Fleischweckerln
- Gebackene junge Hühner
- Rostbraten u.a.

3. Aus Topf und Rein - Gekochtes und Gedünstetes

Gerade in den kalten Jahreszeiten mag man gerne Fleischgerichte aus einem Topf, wie z.B. einen deftigen Gulasch, oder ein pikantes Ochsenschwanzragout. Deshalb habe ich mir hier ein passendes Testrezept für Euch herausgesucht, dass Ihr am Ende des Beitrages findet - Es war göttlich! Ansonsten gibt es hier noch Ungarischen Weißbraten, Blutwürste, Erdäpfelgulasch mit Selchfleisch und andere "Schweinereien" zu finden ;-)




4. Aus'n Rohr - Im Backrohr geschmort und gebraten

Und da bald die Festtage vor der Tür stehen, ist manch einer noch auf der Suche nach einem leckeren Bratenrezept, mit dem er seine Lieben glücklich machen kann. Wie wäre es z.B. mit:

- Schweinsfiletbraten auf Rahmsoße
- Rollierter Kalbsnierenbraten
- einem deftigen Saftbraten mit Bier 
- oder einem gerollten Truthahn mit Schinken in Senfsoße?

Aus diesem Rezeptteil werde ich sicherlich noch das ein oder andere zubereiten, denn das ist genau mein Ding!




5. Dazua - Beilagen und Salate

Was bringt einem der saftigste Braten, wenn es nix gscheits dazu gibt? Auch daran wurde gedacht und deshalb gibt es in diesem Abschnitt klassische Beilagen wie z.B. Rettichsalat, Kartoffelsalat, oder Gemüsebeilagen wie Blaukraut, Schwarzwurzeln, Kohlsprossen, verschiedene Pürees aus Hülsenfrüchten u.a.

6. Für'n kloan Hunga - Kleine Speisen für zwischendurch

Und falls Ihr nur mal schnell eine kleine Brotzeit machen wollt, dann stellt doch einfach folgende Sachen auf den Tisch:

- Fleischsalat
- Sulz
- Gefüllte Brötchen
- Topfen-Knoblauch-Aufstrich
- oder Sardellenbrote




7. Drunter'gmischt und Drübergoss'n - Soßen und Kräuter

Im letzten Teil findet man klassische Soßen wie z.B. Holländische Soße, Pfeffersoße, Heringssoße u.a. Und da es in vielen Klöstern einen bezaubernden Kräutergarten gibt, darf ein ausführliches Kräuterverzeichnis (12 Seiten) natürlich nicht fehlen. Hier werden die einzelnen Pflanzen sehr gut beschrieben und man bekommt viele Vorschläge zur Verwendung.


Und jetzt habt Ihr sicher Hunger bekommen, oder? Na dann habe ich für Euch tolle Rouladen mitgebracht. Dieses Rezept deckt sich fast mit der Zubereitung, so wie ich sie aus dem Vogtland kenne. Nur bei der Füllung werden hier noch zusätzlich Möhren, Kartoffeln und Petersilie verwendet.




Zutaten:
(für 4 Personen)

4 Rinderrouladen
150g Speck - ich habe hier einen Wacholderspeck verwendet
scharfen Senf
Salz und Pfeffer
Essiggurken
2 Möhren
2 Kartoffeln
frisch gehackte Petersilie
1 Zwiebel
Rinderbrühe - da ich keine mehr im Haus hatte, wurde einfach Rotwein genommen
Sauerrahm zum Verfeinern der Soße

Zubereitung:

Zuerst werden die Rouladen unter kalten Wasser angespült und mit Küchenpapier trocken getupft. Dann werden die Fleischscheiben mit Senf eingepinselt und man streut nicht zu wenig Salz und Pfeffer darüber.

Speck, Essiggurken, Möhren und Kartoffeln in dünne Streifen schneiden und das Fleisch damit belegen. Vor dem Zusammenrollen wird noch die frisch gehackte Petersilie darüber verteilt.



Anmerkung: Hier meinte ein Fan meiner Facebook Seite: Die schaun ja schon fast vegetarisch aus mit dem ganzen Grünzeugs! *schmunzel*

Nun rollt man die Scheiben zusammen und bindet sie mit Küchengarn zusammen.

Etwas Butter in einer hohen Pfanne zerlassen und die Rouladen darin von allen Seiten gut anbraten, dann gibt man die gehackten Zwiebeln dazu und lässt diese kurz mitschmoren. Mit Rotwein, oder Rinderbrühe ablöschen und weich garen lassen. Um die Soße etwas sämiger zu machen, kann man nach Geschmack etwas Sauerrahm dazu geben.

Bei uns gab es dazu die klassischen Beilagen Kartoffelknödel und Rotkraut.


Mein Fazit zum Buch:

Ich finde dieses Kochbuch* sehr gelungen! Da wir ja eher die herzhaften Rezepte bevorzugen, gibt es hier jede Menge Speisen, die uns von Anfang an ansprechen. Auch die Hintergrundgeschichten zu den verschiedenen Klostergemeinschaften gefallen mir sehr gut und es macht das Buch zu etwas Besonderem. 

Die Rezepte wurden einfach und gelingsicher aufgeschrieben, wer jedoch nicht regelmäßig kocht, wird teilweise ein Problem haben, denn man findet bei den Rezepten keine Garzeiten, deshalb habe ich diese oben auch weggelassen. Man muss halt einfach probieren und dann lernt man das schon von ganz alleine. Es gibt auch nicht zu jedem Rezept ein Foto, stattdessen findet man ansprechende Illustrationen und stimmungsvolle Aufnahmen zum Klosterleben, welche im Benediktinerstift Göttweig entstanden sind.

Wer außergewöhnliche Kochbücher mag, die nicht 0815 sind, der wird mit diesem Buch seine Freude haben. Da es sehr speziell ist, würde ich es aber beispielsweise nicht ungefragt einfach so verschenken, da Kirche, Kloster & Co. ja nicht Jedermanns Sache ist.

Für mich ein tolles Buch, auch wenn ich nicht jeden Sonntag in die Kirche gehe und deshalb gibt es von mir die volle Punktzahl:




Wer sich jedoch lieber den süßen Sünden hingibt, für den habe ich ebenfalls noch einen Tipp, denn in der gleichen Reihe gibt es auch hier das passende Kochbuch, zu dem ebenfalls noch eine Rezension folgt:


ebenfalls im Verlag Anton Pustet erschienen.


Und falls Ihr jetzt etwas neugierig geworden seid und mehr über die göttlichen Speisen wissen möchtet, für den habe ich hier noch einige Kochbuch-Tipps aus meiner Sammlung:






Gulasch mit Glühwein und Kulinarische Adventskalender-Tipps

Ruhig ist es geworden... jedenfalls hier auf dem Blog, aber dass liegt daran, dass in den letzten Wochen des Jahres bei mir beruflich drunter und drüber geht und Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mir den letzten Arbeitstag herbeiwünsche, um ein paar Tage so richtig zur Ruhe zu kommen. Es ist auch das erste Mal, dass ich nicht zum Plätzchenbacken komme, aber auch das werden wir überleben, denn gerade in der Weihnachtszeit wird man ja von allen Seiten mit süßen Sachen überhäuft ;-)


Gekocht hab ich in den letzten Tagen auch ned wirklich viel, aber das ein oder andere Rezept habe ich glücklicherweise noch auf Halde. Und passend zur Adventszeit habe ich heute für Euch einen wirklich leckeren Gulasch mit Glühwein. Ursprünglich sollte es ein klassischer Gulasch mit Rotwein werden, aber da in der Küche noch eine halbe Flasche vom "Heißen Hirsch" herumstand, wurde dieser gleich mitverarbeitet!




Zutaten:
(für 4 Personen)

1kg Schweinefleisch (in Stücken)
2 große Zwiebeln
2 Möhren (in Stücke geschnitten)
2 EL Butterschmalz
2 Lorbeerblätter
1 EL geräuchertes Paprikapulver
3 EL Tomatenmark
350ml Glühwein
Salz, Pfeffer
gemahlenen Kümmel nach Geschmack

Zubereitung:

Zuerst werden die Zwiebeln geschält und in grobe Würfel geschnitten. Butterschmalz in einem Bräter schmelzen lassen und die Zwiebeln darin anschwitzen. Jetzt kommen direkt die Fleischstücke hinein und alles wird bei großer Hitze angebraten. Paprikapulver, Tomatenmark, Möhren und Lorbeerblätter dazugeben und alles ca. 5 Minuten schmoren lassen.

Jetzt wird alles mit dem Glühwein abgelöscht, aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen. Noch ca. 200ml Wasser aufgießen und alles ca. 2 Stunden köcheln lassen.

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Tipp: Ich bereite Gulasch am liebsten am Vorabend zu, so kann er richtig gut durchziehen und schmeckt besser.

Als Beilage kann man hier verschiedene Sachen wählen, die einen mögen Spätzle, oder Knödel, manch einer bevorzugt auch Reis, oder Kartoffeln - bei uns gabs einfach Spirelli dazu und ein Schälchen Apfelmus :-)

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Ein tolles Gericht für die Winterzeit, dass man auch mit anderen Zutaten wunderbar variieren kann. Hat uns sehr gut geschmeckt!



Und für alle diejenigen, die sich die Zeit bis Weihnachten ohne Adventskalender vorstellen können, habe ich jetzt noch einige Online Kalender, bei denen sich alles zum den Genuss dreht und mit etwas Glück kann man hier täglich viele Leckereien, Kochbücher, oder Küchenzubehör gewinnen. Ich muss ja da jeden Abend irgendwie klicken, man könnte ja was gewinnen *zwinker*

1. Bei GU gibt es jede Menge Kochbücher zu gewinnen:



2. Auch bei den Küchengöttern sollte man sein Glück versuchen:


3. Falls Ihr eher zu den Backprofis gehört, dann ab zu Dr. Oetker , denn hier verstecken sich Backformen, Zutaten und weiteres Zubehör hinter den Türchen:


4. Ihr braucht schon länger neue Töpfe und Pfannen? Dann ab zu Fissler und viel Glück:


5. Auch beim Coffee Circle auf dem Blog gibt es tolle Preise zu gewinnen und dabei handelt es sich nicht nur um Kaffee! Neugierig geworden? Na dann aber schnell:




Ich drück Euch die Daumen! Vielleicht habt Ihr ja mehr Glück als ich! :-)



Bei den Links handelt es sich um reine Empfehlungen meinerseits, ich erziele damit keinerlei Gewinn - ich möchte nur den Spaß mit Euch teilen!

Highlight! - DELINERO November 2014 - Spezialitäten aus Polen

Als letzten Freitag die aktuelle DELINERO Box bei mir ankam, war ich sehr gespannt, wo die Reise dieses Mal hinführt. Neugierig öffnete ich den großen Karton und dann sah ich zuerst diesen Umschlag:



Mein erster Gedanke: Oh Gott!! Und dann fing mein Hirn an zu arbeiten.... mal wieder fiel mir nicht viel zu diesem Land ein... Bier, Schnaps .... ?? Ehrlich gesagt hatte ich mal wieder keine Ahnung! Also packte ich nach und nach folgende Köstlichkeiten aus:



Darauf hätte ich eigentlich auch kommen können! :-) In vielen Osteuropäischen Ländern gehören eingelegte Gurken und allerlei anderes Gemüse zu den Landesspezialitäten. Und wenn man sich im Nachbarland Tschechien so umschaut, gibt es dort ziemlich viele Leckereien  mit Knoblauch. Diese Gurken mit Knoblauch und Dill schmecken uns total gut - am besten auf einer frischen Scheibe Brot mit Leberwurscht o.ä. 

1 Glas kostet hier EUR 2,49 - leider aktuell im Online Shop nicht lieferbar, aber das ändert sich sicherlich bald!



Und weil wir gerade beim Knoblauch sind, mache ich mit diesen Würsten, auch Kielbasa genannt weiter. Diese Wurst wird in Polen teilweise schon zum Frühstück gegessen - ich bevorzuge sie dann doch lieber zum Abendessen, denn auch hier merkt man den Knofi ;-)  
Diese traditionelle Kielbasa von Drobex wird aus Hähnchen- und Schweinefleisch hergestellt und passt am besten zu Sauerkraut. Wir haben sie allerdings gleich kalt gegessen, auch sehr lecker! Hab ich übrigens schon erwähnt, dass fast alle Produkte aus der Box schon aufgefuttert sind? :)

3 Würschtle bekommt Ihr für EUR 3,99 - wer es gerne herzhaft und deftig mag, der sollte sie unbedingt einmal probieren!




Passend zur Wurscht gibt es in der Box diesen traditionellen Senf aus dem Hause Roleski. Ich kann hier ebenfalls nicht negatives sagen, denn ich kenne viele Senfarten aus Osteuropa und die schmecken durch die Bank. Ich kann mich noch erinnern, dass wir damals zu DDR-Zeiten aus Tschechien palettenweise Senf mitgebracht haben, weil er einfach so gut schmeckte. Der Senf ist cremig-fest und hat eine angenehme Schärfe. 

Preislich ist dieser Senf natürlich unschlagbar, denn 1 Glas gibt es hier schon für EUR 0,99 !




Nach all den deftigen Sachen kommt jetzt etwas Süßes - eine feine Erdbeer-Schokolade mit getrockneten Erdbeeren, die einem auf der Zunge zergeht. Die Tafeln werden bei Czekolada Cortez in Kleinpolen noch in liebevoller Handarbeit hergestellt und das schmeckt man auch. Deshalb ist diese Schokolade auch etwas teurer, denn hier muss man EUR 4,99 bezahlen, aber als Geschenk, oder kleines Mitbringsel ist das doch was tolles, oder was meint Ihr?



Ein weiteres Highlight sind für mich diese getrockneten Steinpilze. Ich liebe Pilze, egal in was für einem Zustand!! Und diese Exemplare werden sich wohl bald in einem cremigen Risotto wiederfinden. Diese Steinpilze, welche auch als "Braunes Gold" bezeichnet werden sind von höchster Premium Qualität und kommen aus dem Herzen der polnischen Wälder. Und wir wissen alle, dass getrocknete Pilze kein Schnäppchen sind, deshalb bezahlt man auch hier einen Preis von EUR 8,99 - Feinschmecker nehmen dies aber gerne in Kauf!




Ich freu mich immer noch so über diese Box, das könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen! Nachdem ich von der letzten Box ja eher enttäuscht war (zuviel Süßkram & Co...) ist dieses Mal alles perfekt! Auch Schmalz in verschiedenen Varianten findet man in unserer Küche eigentlich immer und deshalb sind wir auch von diesem Schmalzfleisch mit Äpfeln von Stoczek Natura sehr angetan! Frisches Brot, ein paar Gewürzgurken und fertig ist eine köstliche Brotzeit!! Einfach kann so lecker sein! 

Preis-/Leistung auch hier top! -> EUR 1,99



100% Bio ist dieser unkonservierte, ungesüßte und unverdünnte Pflaumensaft der Firma Maurer. Pflaumen sind ja bekannt dafür, dass sie die Verdauung fördern, den Blutdruck regulieren und eine Extraportiion Kalium enthalten. Pur ist mir dieser Saft etwas zu mächtig (kann man das bei Säften überhaupt so sagen?) ich bin ja eher der Schorletyp und hab ihn deshalb mit Wasser verdünnt. Wer mag kann den Saft aber auch mit Wodka zu einem kleinen Cocktail aufmotzen.

Gesund hat seinen Preis, 1 Flasche kostet hier EUR 3,49



Und da isser dann auch schon - der Wodka! Ob dieser Tropfen nun in Russland, oder in Polen erfunden wurde werden wir wohl nie erfahren, jedenfalls wurde er 1405 erstmalig in Polen urkundlich erwähnt. Dieser Paderewski wird in Polen meist pur getrunken, alternativ kann man auch Himbeersirup und Tabasco dazugeben, aber ich denke, dass mir das nicht schmecken wird. Ich werde wohl dann eher auf den Klassiker mit Red Bull zurückgreifen :-)

1 Flasche des excellenten Premium Wodkas kostet EUR 19,99 



Bei den letzten 3 Produkten kann ich leider noch kein Geschmacksurteil abgeben, da wir unsere angebrochenen Gläser erst einmal leeren müssen. Ein Urteil folgt dann also später. Dieser geriebene Meerrettich besitzt laut Vitapol eine einzigartige Schärfe. Man verwendet ihn hauptsächlich zum verfeinern von herzhaften Gerichten. Wir schmieren ihn uns auch sehr gerne auf kalten Schweinsbraten, gespickt mit einer Essiggurke. :-)

Wer abergläubisch ist, der sollte sich übrigens ein Stückchen Meerrettich in die Geldbörse legen, denn dann braucht man sich um Geld keine Gedanken machen. Vielleicht sollte ich das mal ausprobieren :-)

1 Glas kostet hier EUR 1,49



Aronia Beeren (auch Apfelbeere genannt) sind erst in den letzten Jahren so richtig populär geworden. In Polen wird sie aufgrund ihrer Inhaltsstoffe hauptsächlich als Heilpflanze verwendet. Folsäure, Vitamin K und C, sowie eine antioxidative Wirkung machen die kleine unscheinbare Beere zu einem Wundermittel. Hier wurde die gesunde Beere mit kondensiertem Apfelsaft zu einer süß-aromatischen Bio-Marmelade verarbeitet. Ich bin auf den Geschmack gespannt!

Für 1 Glas zahlt man EUR 5,49



Und somit sind wir auch schon bei der letzten polnischen Spezialität angekommen. Hier handelt es sich um einen Cranberry-Zitronen-Sirup der an kalten Tagen in Tee eingerührt werden kann. Man kann ihn aber auch für Cocktails verwenden und wer in der Küche gerne experimentiert kann damit auch Festtagsbraten, oder feinen Saucen einen fruchtigen Kick verleihen. Passt zu Weihnachten glaub ganz gut - mal sehen was ich damit mache.

1 Glas kostet hier EUR 4,99

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Was soll ich sagen? Wer den Bericht aufmerksam studiert hat, der wird sicherlich schon gemerkt haben, dass ich mit dieser Box mehr als zufrieden bin. Meiner Meinung nach war es bis jetzt die Beste Box, die es von Delinero gab. Meine Highlights? So ziemlich alles, aber wenn ich mich entscheiden müsste: Knoblauchgurken, Schweineschmalz und die Wurst! 

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Ich bin gespannt, ob man diese Box noch toppen kann! :-)

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Wie gefällt Euch die Box?
Wäre das etwas nach Eurem Geschmack, oder zu deftig und herzhaft?


Ich bedanke mich recht herzlich bei Delinero für die Box, die mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt wurde. Meine Meinung bleibt davon, wie bereits bekannt sein dürfte, unberührt.